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Es werden Posts vom Januar, 2016 angezeigt.

Marketerie Chinoiserie Motiv 2 Teil I

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Ich arbeite momentan an der zweiten Nachttischplatte und bin schon gut vorangekommen. Als Grundplatte habe ich wieder ein Nußbaumfurnier gewählt und für das Motiv die gleichen Hölzer wie für Platte eins.
Ich arbeite gar nicht mit so vielen unterschiedlichen Hölzern. Wenn ich das Whitewood für die Vegetation und Ahorn für Gesicht und Hände abziehe, bleiben nur noch vier Furnierblätter für die Gestaltung der Kleidung und Accessoires übrig. Eigentlich überschaubar. Aber trotzdem muß ich immer auf das bereits fertige Motiv schauen, um zu überprüfen, ob ich die hellen und dunklen Partien ausgewogen und farblich passend gestalte. Manchmal möchte ich einen Schatten zu dunkel ausarbeiten, aber dann im Vergleich mit der anderen Platte sehe ich, daß ich doch besser eine hellere Stelle aus dem entsprechendem Furnier wählen sollte.

Die erste Platte konnte ich freier und mehr nach Gefühl arbeiten. Es kommt mir so vor, daß die zweite Platte länger dauert. Ich kann mich aber auch irren...


Alphabet Quilt blau weiß

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Ich hatte mal vor langer Zeit in London ein Stoffpaket gekauft, das aus lauter maritimen Mustern bestand. Es waren immer nur kleine Stücke, vielleicht jeweils maximal 40x40 cm groß. Ich fand diese Drucke gleich so wunderschön, trotzdem lagen sie lange im Schrank, denn ich wußte nie so recht, wie ich das komplette Stoffpaket verwende, damit diese Einheit erkennbar ist. Bei einer Kosmetiktasche o.ä. wäre der maritime Look aller Drucke nie so dominant gewesen. Und dann hatte ich die Idee: eine Patchworkdecke mit einem Tier-Alphabet:

Jedes Quadrat wird später 20x20 cm groß. Ich habe immer abwechselnd einen helleren und einen dunkleren Blauton angeordnet. Auf den dunklen Drucken sind die Buchstaben aus hellblauen Vichykaro und umgedreht ein dunkelblaues Vichykaro für die helleren Quadrate.

Die Stoffe der Tiere sind identisch mit den Stoffquadraten, allerdings immer abgestimmt auf die unterschiedlichen Blautöne. Das Austüfteln der ganzen Farbrange hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Ab…

Federn gold färben

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Ich habe in anderen Blogs gelesen, wie man Federn mit Goldfarbe bemalt bzw. nur die Spitzen färbt. Da ich einen ganzen Berg Hühnerfedern hatte, die zwar nicht direkt häßlich, aber auch nicht überwältigend schön waren, dachte ich mir, daß die auch etwas Goldfarbe vertragen könnten. Falls es nicht klappt oder seltsam aussieht, wäre es nicht so schlimm und kein großer Verlust.

Den Anfang machte also ein Berg natürlicher Hühnerfedern:


Die Beiträge der anderen Bloggerinnen bezogen sich meist eher auf das Spitzen färben, aber das Resultat mochte ich nicht so. Ich wollte eher über die ganze Feder eine Art Goldschleier - einen Hauch, nicht zu regelmäßig. Mit einem in Goldfarbe getunkten Pinsel strich ich in raschen Strichen beliebig oft und in zufälliger Richtung über die Feder. Etwa so:

Der direkte Vergleich, links gestrichen und rechts die Spitzen getaucht:
Wenn die Federn nur etwas Farbe bekommen, sind sie nicht so steif und sehen auch nicht so unnatürlich aus. Gut, so weich wie im Origin…